Der Skischuh als zweite Haut
Nur mit dem richtigen Skischuh wird das Skifahren zum Vergnügen. Doch auf den Pisten findet man nur vereinzelt Fahrer mit dem tatsächlich passenden Schuh.
Die meisten Skischuhe sitzen nicht richtig, sind zu groß, haben nicht die entsprechende Breite oder sind wiederum zu eng. Dass so etwas Folgen hat ist nur den wenigsten bewusst, von Kniegelenkschädigungen bis hin zu Unfällen, mit dem falschen Schuh ist alles möglich.
Man sollte sich Zeit nehmen und vor allem nicht den Preis als Hauptargument für den richtigen Skischuh verwenden. Denn nur ein angepasster Skischuh und dieser benötigt Zeit zum Anpassen (!), garantiert Fahrvergnügen ohne Folgeschäden.
In der Regel wird man in Fachgeschäften sehr gut beraten. Diese erkennt man an der Auswahl des Sortiments und an vielen spezialisierten Messgeräten. In manchen Geschäften geht das sogar so weit, dass es für jeden Stiefel mehrere Innenschuhe gibt. Denn jeder Fuß ist anders geschnitten und benötigt dementsprechend auch einen angepassten Innenschuh.
Wer es dann noch besser angepasst haben möchte, sollte nach Bichelbach nahe Garmisch. Dort ist der Sitz des Schuhmachers Franz Leitner. In jahrelanger Ausarbeitung hat dieser das Ausschäumverfahren entwickelt. Man sucht sich den Schuh aus und mit einer Schaummasse wird der Skischuh dann rund um den Fuß ausgeschäumt. Dies verleiht dem Skischuh eine Passform, wie es die Innenschuhe nicht können. Mittlerweile stehen sogar die Profis dort an, um einen maßgefertigten Skischuh zu bekommen.
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