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Skilanglauf Teil III – Material Teil I


Wer sich für Skilanglauf entscheidet, muss natürlich auch auf das richtige Material achten, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden und der Spaßfaktor an erster Stelle steht. Für den Skilanglauf gibt es andere Skier wie beim alpinen Skifahren. Im Unterschied zu einem Alpinski ist ein Langlaufski deutlich schmaler, praktisch nicht tailliert, deutlich leichter und meist länger. Da der Langläufer seine Bewegungsenergie vor allem aus seiner Körperkraft und nicht aus dem Gefälle des Berges bezieht, wirken deutlich geringere Kräfte, die eine leichtere Konstruktion ermöglichen. Außerdem erfordert die Lauftechnik, dass der Ski ständig beschleunigt und abgebremst wird, was eine geringe Massenträgheit und damit ein geringes Gewicht notwendig macht.

Da mit geringerer Geschwindigkeit und meist in vorgefertigten Loipen gelaufen wird, ist keine besondere Drehfreudigkeit nötig, darum kann der Ski länger sein, braucht nicht tailliert zu sein und er besitzt keine Stahlkanten. Um die Reibung zu reduzieren, wird die Spur und damit der Ski schmal gehalten. 


Langlaufski für den klassischen Stil besitzen unter der Bindung eine Steigzone, davor und dahinter befindet sich eine Gleitzone. Der Ski ist so geformt, dass beim Gleiten, die Steigzonen den Schnee nicht berühren. Beim Abstoßen wird das Körpergewicht auf einen Ski verlagert, sodass dessen Steigzone den Schnee erreicht, und sorgt so dafür, dass der Ski nicht zurückrutschen kann. Skatingski besitzen dagegen eine durchgehende Gleitzone auf der Lauffläche, da das Abstoßen seitlich mit den Kanten geschieht.

Die Gleitzone muss mit Gleitwachs behandelt werden, um die Gleitreibung zu verringern. Für die Steigzonen muss im Gegensatz dazu, die Haftreibung erhöht werden. Das erreicht man mit Gleitwachs, Schuppen, mit unterschiedlichem Schliff oder auch mit Grip Tape. Damit bei Skiern für den klassischen Stil, die Steigzonen nur bei voller Belastung den Schnee berühren, müssen die Skier auf das Gewicht des Sportlers abgestimmt sein.

Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Skier nicht über einen längeren Zeitraum mit einem Clip aneinander gepresst werden, weil dann die Spannung aus dem Profil verloren geht. 

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