Garmisch-Partenkirchen im Klimawandel
Sunday, 21. September 2008
Ganz so drastisch wie die Überschrift vermuten lässt ist Garmisch-Patenkirchen natürlich nicht vom Klimawandel betroffen. Aber der Deutscher Skiort ist mittlerweile ein gutes Beispiel dafür, wie Skiregionen auf die veränderten klimatischen Bedingungen reagieren können.Zum einen gehört natürlich der Ausbau der vorhandenen Beschneiungsanlagen zu den Reaktionen auf die immer wärmer werdenden Winter. Zum anderen ist es jedoch auch wichtig rechtzeitig Alternativen zum alpinen Skilauf zu finden und diese auszubauen.
So hat Garmisch Partenkirchen in den Vergangenen zwei Jahren rund 60 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur des Wintertourismus investiert. Hiervon ist nur ein Teil in die vier beschneiten Talabfahrten geflossen. Ein großer Teil des Geldes ist bewusst in Alternativangebote zum Alpinski geflossen. Hier darf in erster Linie der Ausbau der Langlaufstrecken sowie der Aufbau einer Langlaufschule genannt werden aber auch die Förderung des Schneeschuhtourismus ist finanziell gefördert worden.
So bleibt zu hoffen, dass die Winterurlauber weiterhin Garmisch und Partenkirchen in Ihrem Winterurlaub besuchen – auch wenn der Klimawandel den alpinen Skilauf dort immer mehr erschwert!
Foto: garmisch-partenkirchen.de
