Was ist beim Kauf von Skischuhen zu berücksichtigen?
Trägt ein Skischuh das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) kann man davon ausgehen, dass er qualitativ sehr gut ist. Dazu kommen noch komfortable Trageeigenschaften. Mit kalten Füßen, die auch noch weh tun, kann Skifahren einfach keinen Spaß machen. Zudem lässt die Konzentration nach, was das Unfallrisiko erhöht. Wichtig ist auch, dass der Skischuh nicht gar so steif ist, sonst sind stechende Schmerzen im Knöchel und in den Zehen vorprogrammiert.
Der Skischuhkauf sollte idealerweise am Nachmittag erfolgen. Während des Tages werden Füße etwas dicker, was zu berücksichtigen ist. Bevorzugen Sie ein Fachgeschäft, das in der Lage ist, eine computerunterstützte Videoanalyse zu erstellen, um das Modell zu finden, das perfekt zu Ihren Füßen passt. Zur Anprobe empfiehlt es sich, ein paar Skikniestrümpfe anzuziehen. Aber auf keinen Fall mehrere übereinander, denn das führt zur Faltenbildung und somit zu Druckstellen, die Krämpfe auslösen können.
Ein Skischuh darf weder zu groß noch zu klein sein. Bei durchgestreckten Beinen dürfen die Zehen nur eine ganz leichte Berührung zum Schuh haben. Um festzustellen, ob der Fuß im Fersenteil gut sitzt, hilft mehrmaliges Aufstampfen mit der Ferse. Am besten, man lässt die favorisierten Schuhe mindestens 20 Minuten im Geschäft an und läuft damit umher, auch auf Treppen. Wenn dann immer noch nichts drückt, steht dem Kauf nichts mehr im Wege.
