Skilanglauf – Wie aus einem Zweck ein Vergnügen wurde
Als dicht besiedelt würde man Skandinavien nun nicht gerade bezeichnen. Es ist schon ein gutes Stückchen, um von dem einen Dorf in das nächste Dorf zu gelangen. Im Winter gibt es dazwischen eigentlich nur Schnee – meterhoher Schnee. Zugegeben, die Skandinavier nehmen es schulterzuckend hin und setzen sich auf ihr Ski-Quad, und fahren von A nach B – egal wie entlegen und egal wie hoch der Schnee liegt.
Das ist ja gut und schön, aber es gab doch auch Zeiten, an denen der Komfort eines motorisierten Fahrzeugs nicht bestand. Stimmt, da nahmen die Skandinavier es schulterzuckend hin und schnallten ihre Skier unter die Schuhe. Damit kamen Waren, Post und Hebamme – zwar oft nicht pünktlich – aber immer an.
Irgendwann, es war Ende des 19. Jahrhunderts, wurde aus dem zweckgebundenen Skilanglauf eine olympische Disziplin – aber eine rein männliche Disziplin. Frauen durften erst 1956 an den Start. Aber es blieb eben nicht nur bei einer weiteren Sportart für Olympia. Inzwischen ist der Skilanglauf angekommen – bei den Wintersportfreunden.
Kaum ein Skigebiet bietet nicht mittlerweile Skilanglauf an. Sogar spezielle Fahrzeuge werden eingesetzt, um die Loipen zu präparieren. Es ist eben eine andere Erfahrung stundenlang auf Skiern die Natur zu erkunden wie den Tag auf der Piste zu verbringen. Spürbar an der Ausrüstung, aber ebenso körperlich. Zwar wiegt eine Skilanglauf-Ausrüstung nur drei Kilo und die der Alpine stolze zehn, doch können zwei Stunden auf den Brettern durch die Landschaft, ein körperlicher Kraftakt sein. Darum am Anfang lieber etwas kürzer treten. Dann hat man auch mehr von seinem etwas anderen Winterurlaub.
Irgendwann, es war Ende des 19. Jahrhunderts, wurde aus dem zweckgebundenen Skilanglauf eine olympische Disziplin – aber eine rein männliche Disziplin. Frauen durften erst 1956 an den Start. Aber es blieb eben nicht nur bei einer weiteren Sportart für Olympia. Inzwischen ist der Skilanglauf angekommen – bei den Wintersportfreunden.
Kaum ein Skigebiet bietet nicht mittlerweile Skilanglauf an. Sogar spezielle Fahrzeuge werden eingesetzt, um die Loipen zu präparieren. Es ist eben eine andere Erfahrung stundenlang auf Skiern die Natur zu erkunden wie den Tag auf der Piste zu verbringen. Spürbar an der Ausrüstung, aber ebenso körperlich. Zwar wiegt eine Skilanglauf-Ausrüstung nur drei Kilo und die der Alpine stolze zehn, doch können zwei Stunden auf den Brettern durch die Landschaft, ein körperlicher Kraftakt sein. Darum am Anfang lieber etwas kürzer treten. Dann hat man auch mehr von seinem etwas anderen Winterurlaub.
