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Umfassende Debatte über Helmpflicht im Skiurlaub

Pünktlich zur Skisaison aktualisieren sich nun wieder die umfassenden Debatten über die Thematik der Einführung einer grundsätzlichen Helmpflicht. Diese soll schwerwiegenden Verletzungen vorbeugen und zugleich ein deutliches Zeichen setzen, dass Skifahren zwar einen hohen Spaßfaktor bietet, die Gefahren durch unzulässige Fahrmanöver jedoch nicht außer Acht zu lassen sind.

Präventiv kann bei eintretenden Unfällen der Schweregrad deutlich vermindert werden: Gehirnerschütterungen und Schädel-Hirn-Traumata sollen durch die Helmpflicht der Vergangenheit angehören und die Zahl der Rettungseinsätze so verringert werden.

Nahezu 60.000 Unfälle wurden im letzten Jahr innerhalb einer Vielzahl von Skigebieten registriert-eine Zahl, die vor allem Versicherungen aufhorchen lässt, die sich bei den bisherigen Debatten mit eindeutigen Wortmeldungen für eine Helmpflicht ausgesprochen haben.

Durchgesetzt hat sich die Helmpflicht mittlerweile beim Skiurlaub Schweiz, sowie in Italien.

Österreich hingegen demonstriert Zurückhaltung und führte erst 2009 die gesetzliche Helmpflicht ein, die zudem ausschließlich für Kinder bis zum abgeschlossenen 15. Lebensjahr gilt.

Prozentual gesehen umfassen durchschnittlich 10% der ca. 60.000 Skiunfälle pro Jahr Kopfverletzungen, die folgenschwer sein können-aus bekannten Gründen sollte deshalb individuell entschieden werden, ob das Tragen eines Helms letztlich nicht doch deutlich mehr Vor-als Nachteile bietet.

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