Kopenhagen: Ski fahren auf einem Müllheizkraftwerk
Es ist nicht so, dass man klimatisch gesehen in Schweden nicht Ski fahren kann. Aber wenn das die Kopenhagener möchten, dann müssen sie Kind und Kegel zusammenpacken und einige Kilometer aufs Land fahren, um sich dem Wintersport hinzugeben.
Zukünftig aber – um es genauer zu sagen bereits ab 2016 – muss man das allerdings nicht mehr. Der Architekt Bjarke Ingels hat Großes vor und zwar möchte er ein kleines Skigebiet mitten in Kopenhagen entstehen lassen. Doch nicht irgendwo, sondern auf einem Müllheizkraftwerk.
Bis 2016 soll dann nicht nur das neue Müllheizkraftwerk, welches eben Müll in Energie umwandelt, fertiggestellt sein, sondern dann haben die Kopenhagener auch ihr eigenes Skigebiet. Rund 100 Meter hoch wird das Gebäude sein und auf dem Dach befinden sich insgesamt drei Skipisten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Ungewöhnlich ist der Weg nach oben. Sinnbildlich wird das Gebäude einen Schornstein besitzen, in dem im bisherigen Entwurf ein Aufzug die Personen nach oben befördern wird. Auf der Spitze des Schornsteins wiederum wird eine Platte montiert, die einerseits ein Panorama-Restaurant beherbergen wird, anderseits eine Hohlkuppel, in der kleine Kringel CO² hervorbringen wird. Der Architekt nennt es selbst Hedonismus - eine verruchte Verspieltheit, mit der zum Kontrast der Nachhaltigkeit eben die Umweltverschmutzung steht. Aber sicherlich steht für die Kopenhagener vor allem das Ski fahren mitten in der Stadt im Vordergrund.
Bis 2016 soll dann nicht nur das neue Müllheizkraftwerk, welches eben Müll in Energie umwandelt, fertiggestellt sein, sondern dann haben die Kopenhagener auch ihr eigenes Skigebiet. Rund 100 Meter hoch wird das Gebäude sein und auf dem Dach befinden sich insgesamt drei Skipisten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Ungewöhnlich ist der Weg nach oben. Sinnbildlich wird das Gebäude einen Schornstein besitzen, in dem im bisherigen Entwurf ein Aufzug die Personen nach oben befördern wird. Auf der Spitze des Schornsteins wiederum wird eine Platte montiert, die einerseits ein Panorama-Restaurant beherbergen wird, anderseits eine Hohlkuppel, in der kleine Kringel CO² hervorbringen wird. Der Architekt nennt es selbst Hedonismus - eine verruchte Verspieltheit, mit der zum Kontrast der Nachhaltigkeit eben die Umweltverschmutzung steht. Aber sicherlich steht für die Kopenhagener vor allem das Ski fahren mitten in der Stadt im Vordergrund.
