Skigebiet Poiana Brasov startet mit sanierter Anlage in die Wintersaison
Poiana Brasov ist eines der bekanntesten Skigebiete in Rumänien und wurde für die diesjährige Wintersaison umfassend saniert. Schon zu Zeiten als Poiana Brasov noch Schulerau hieß und zur Gemeinde von Kronstadt gehörte, zählte es zu einem beliebten Wintersportgebiet.
Im Dezember des vergangenen Jahres wurde die neu renovierte Anlage offiziell eröffnet. Sie wurde von 16 Kilometer Skipiste auf insgesamt 24 Kilometer verlängert und damit vergrößerte sich auch die Fläche von 50 Hektar auf nunmehr 85 Hektar. Neu sind auch zwei Seilbahnen sowie ein 1,4 Hektar großer See, der zur Wasserbeförderung für die künstliche Beschneiung dient. Zwar kann das Skigebiet auch ohne dies bereits eine Schneegarantie zwischen Dezember und März bieten, durch die künstliche Beschneiung verlängert sich jedoch die Wintersaison um etwa vier Monate.
Die Investitionen wurden im Rahmen der europäischen Jugendwinterspiele getätigt, die größtenteils im Skigebiet stattfinden. Aber der Tourismus in Poiana Brasov hat bereits eine mehr als hundertjährige Tradition.
Zuerst war es nur die besonders frische Luft und die Abgeschiedenheit, die Gäste in das damalige Schulerau zog. Kurz vor der Jahrhundertwende gründeten sich die ersten Vereine, die den Tourismus auch auf dem Schuler (Postavarului) anregten. Mit seiner Höhe von bis zu 1.799 m war er schon damals perfekt für den Wintertourismus. Schon 1906 fanden die ersten Winterspiele statt, die bis heute, ebenso wie der Wintersport, eine lange Tradition im ehemaligen Schulerau haben.
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