Skigebiete in der Rennsteigregion hoffen auf Schnee
Noch im Dezember freuten sich die Skigebiete in der Rennsteigregion über die weiße Pracht. Anfang Januar kam aber in den Skiorten mehr Frust als Lust auf. Denn von Schnee ist in den vergangenen nichts zu sehen.
Die Leiterin des Naturparkinformationszentrum im Skigebiet Spechtsbrunn, schaut enttäuscht nach draußen – nicht einmal einen Zentimeter Schnee ist zu sehen. Im Brand sind es gerade mal sechs Zentimeter, mit denen aber auch nichts zu gewinnen ist – schon gar nicht irgendwelche Urlauber. In Steinbach sind von sechs gerade einmal drei der Schmalspurbahnen geöffnet. Damit ist das Skigebiet das einzige in Südthüringen, dass seinen Gästen wenigstens ein überschaubares Angebot anbieten kann. Aber lediglich 160 Gäste kamen an einem Werktag und selbst am Wochenende waren es gerade einmal 300 Urlauber.
Hingegen war an Silvester noch alles in Ordnung. Es gab etwa 18 Zentimeter Neuschnee, die Touristen waren begeistert und der Umsatz stimmte. Aber es ist kein Vergleich zu den vergangenen Jahren. Hatte man zwischen den Feiertagen etwa 150.000 Euro Umsatz erzielt, so ist dieser in diesem Jahr um etwa ein Zehntel geschrumpft.
Viele Skigebiete sind frustriert, weil Anlagen geschlossen sind und man den Gästen überhaupt nichts bieten kann. Aber der deutsche Wetterdienst kündigte in höheren Lagen nun Schneefall an. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie lang er liegen bleibt. Definitiv steht fest, dass es wohl unmöglich wird, den Umsatz, der noch im vergangenen Jahr erreicht wurde, einzuholen.
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