Eis- und Schneelandschaftsfestival in Harbin
Atemberaubend schön sind die Eisskulpturen, die auch in diesem Jahr die etwa drei Millionen Einwohnermetropole Harbin in der Volksrepublik China, in eine verzauberte Eislandschaft verwandeln. Am 05. Januar wurde das international bekannte Eis- und Schneelandschaftsfestival eröffnet und lockt wieder einmal hunderttausende Besucher an.
Das Festival hat Tradition. Erstmalig wurde es 1985 ins Leben gerufen und gehört heute weltweit zum viertgrößten Festival dieser Art. In diesem Jahr werden etwa 2.000 Skulpturen verschiedener Künstler ausgestellt. Dafür haben sie rund 200.000 Kubikmeter Eis verarbeitet und sie zu fantastischen Kunstwerken geformt. Platziert sind sie auf 24 Marktplätzen, in 48 Straßen und weiteren 78 Stellen der Stadt. Zu sehen gibt es die chinesische Mauer und andere bekannte Nachbauten, die in verschiedenen Themenparks aufgestellt sind. Besonders beeindruckend wird es Nachts, wenn die Skulpturen in bunten Lichtern leuchten und die Stadt in eine märchenhafte Kulisse verwandeln.
Aber auch sonst ist Harbin ein wunderschöne Stadt, die von ihrem Baustil sehr an die europäische Architektur erinnert. Sie galt eins als Ort der Flüchtlinge aus aller Welt, deshalb finden sich in Harbin nicht selten europäisch angelehnte Bauten aus dem Barock oder dem Jugendstil. Auch deswegen trägt die Stadt den Beinamen „Moskau des Ostens“ und ist neben seiner Schönheit, ebenso ein beliebtes Skigebiet und bekannt für sein Winterschwimmen am anliegenden Fluss Sonnghua.
