Wintertaugliche Aktivitäten im Thüringer Wald
Der Thüringer Wald ist ein etwa 135 Kilometer langes Gebirge im Freistaat Thüringen und ganzjährig ein international bekanntes Tourismusgebiet. Besonders in den Wintermonaten pilgern zahlreiche Touristen in den Thüringer Wald, um sich dem Wintersport hinzugeben. Aber das Tourismusgebiet bietet auch in der kalten Jahreszeit weit mehr als nur Skifahren.
Denn die vielen Burgen und Schlösser des Thüringer Waldes sehen eingehüllt in der weißen Pracht einfach nur märchenhaft aus. Zu den bekanntesten gehört die Wartburg in Eisenach, die heute zum Weltkulturerbe gehört. Erbaut wurde sie vor etwa 1.000 Jahren, aber ihre Besonderheit bekam sie durch den Reformer Luther, der dort das neue Testament übersetzte. Nach einer Legende soll der Teufel eines Nachts Luther belästigt haben, der darüber so verärgert war, dass Luther ihm ein Tintenfass nach warf. Der entstandene Tintenfleck an der Wand soll angeblich bis zum letzten Jahrhundert sichtbar gewesen sein. Heute allerdings findet man in der Burg keine Spuren mehr über die sonderbare Nacht, aber ein Rundgang durch die Räumlichkeiten der Wartburg ist trotzdem absolut spannend und eine tolle Alternative zum Skifahren.
Auch ein Besuch in einem Museum ist eine tolle Aktivität im Winterurlaub. Im Thüringer Wald gibt es einige von ihnen und ein bisschen Wintersport gibt es dann doch – zumindest im Museum in Oberhof. Dort gibt es neben einer interessanten Ausstellung über die Entwicklung des Wintersports im Thüringer Wald, auch viel über die olympischen Winterspiele zu sehen.
Viele der zahlreichen Veranstaltungen und Sehenswürdigkeit sind absolut familientauglich und eine tolle Ergänzung zum Wintersport.
< Im Skiurlaub ausreichend vor Sonnenbrand schützen | Auch als Urlauber die Schneekettenpflicht in Österreich beachten >
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