Intersport möchte sich vom Winter unabhängiger machen
Der Winter hat lange auf sich warten lassen und wird dadurch bedingt in diesem Jahr auch kürzer ausfallen. Für die meisten ist das ein Segen – für Skigebiete und für den Einzelhandel ein Fluch. Denn die Einnahmen sind gerade im Bereich für Wintersportartikel in diesem Jahr drastisch eingebrochen.
Auch Intersport kämpft mit Umsatzeinbußen. Bis zu zwei Prozent weniger Einnahmen waren es in diesem Jahr. Deshalb hat sich das Unternehmen dazu entschlossen, sich vom Winter unabhängiger zu machen.
Intersport erklärte, dass man sich nun nicht vollständig dem Bereich abwenden wolle. Es wird lediglich eine andere Strategie geben, meint Franz Julen, Vorstand von Intersport. Denn es wird Zeit zum Handeln. Denn das Unternehmen, das in 39 Ländern der Welt präsent ist, verbuchte November und Dezember des vergangenen Jahres ein Minus von bis zu 25 Prozent. Deshalb soll nun mehr Werbung für Wintersportartikel einerseits gestartet werden, andererseits soll sich der Fokus nun auch auf andere Bereiche richten. Fußball, Joggen und Outdoor werden die neuen Segmente sein, die Intersport vom Winter unabhängiger machen sollen.
Ob das nun auch das Tochterunternehmen in Österreich betrifft, ist nicht bekannt. Denn dort wurde in diesem Jahr ein kräftiges Plus erwirtschaftet. Das hat neben Österreich nur Frankreich hinbekommen. Man habe eben in Österreich seine Hausaufgaben gemacht und zudem sei das Preisleistungsverhältnis in den 277 österreichischen Shops stimmig, meint Julen.
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