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Skifahren im nördlichsten Skigebiet Deutschlands

Schönewalde am Bungsberg liegt in der Holsteinischen Schweiz und besitzt etwas ganz besonderes: ein eigenes Skigebiet. Damit ist die kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein einzigartig. Denn der Bungsberg ist das nördlichste Skigebiet Deutschlands. Zwar ist er mit einer Höhe von 168 Metern nicht gerade hoch, aber in schneereichen Wintern kommen sogar Gäste aus dem Harz und Verkehrschaos ist im kleinen Skigebiet vorprogrammiert. 
Auch wenn die Abfahrt gerade einmal eine halbe Minute dauert, so lieben sowohl Einheimische und Auswärtige den Bungsberg gleichermaßen.

Betrieben wird das Skigebiet vom Landwirt Horst Schnoor und seinem Nachbar. Seit 38 Jahren  bereitet er jährlich den Berg auf Touristen vor. Aber nicht jedes Jahr kommt der Schnee auch in den Norden und so gibt es Winter, da hat Horst Schnoor eigentlich keine Lust den Lift aufzubauen, aber er tut es. Besonders gern erinnert er sich an den Winter vor fünf Jahren. Da gab es auf dem Bungsberg mehr Schnee als in Bayern und mehr als 2.500 Urlauber kamen nach Schönewalde. Schnoor überlegte sich schon eine Schneekanone anzulegen. Einen Vorkostenanschlag hatte er sich auch schon eingeholt. Aber die Kosten von etwa 50.000 Euro kann Schnoor sich nicht leisten. 

In diesem Winter war es dann endlich soweit. Mitte Februar kam der Schnee – zumindest für ein Wochenende. Die Gäste kamen sogar aus Kiel, um das nördlichste Schneegebiet Deutschlands zu besuchen. Doch leider kam dann schon Anfang der Woche Tauwetter. Aber solange der 70jährige noch körperlich fit ist, wird er den Lift aufbauen und die Wintersaison in Schleswig-Holstein eröffnen. 

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