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Tourengeher sind plötzlich unbeliebt geworden

In immer mehr Skigebiete in Österreich haben Tourengeher seit der letzten Saison mit Problemen zu kämpfen: Liftbesitzer wollen Tourengehern möglichst das Benutzen der Parkplätze und den Aufstieg über die Pisten verbieten. 
Das Argument ist ein finanzielles: Mit Tourengehern ist einfach kein Geld zu verdienen - schlicht und einfach. Und darum möchte man sie auch gerne am liebsten gar nicht

sehen.



Die Argumente, dass es bereits für Liftbenutzer zu wenig Parkplätze gäbe, die aber für Liftkarten bezahlen würden, klingt ein bisschen übertrieben. Und das Argument, dass Tourengeher bei ihrem Aufstieg am Rand des präparierten Bereichs die Pisten ruinieren würden, ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Wenn bloßes Aufsteigen die Pisten ruinieren würde, dann wären ja Anfängerhänge bereits innerhalb kürzester Zeit vollkommen unbenutzbar.



Überdies klingt das Ganze, als würden tagtäglich ganze Schwärme von Skitourengehern die Parkplätze verstopfen, und den armen Alpinskifahrern das Benutzen der Piste völlig unmöglich machen. So ist es aber natürlich nicht - die wenigen Tourengeher, die gelegentlich ihren Aufstieg über Skipisten beginnen, sind eigentlich gar nicht der Rede wert. Die ganze Diskussion zeigt, dass es nur ums Geld geht - Profitmaximierung ist den Skiliftbetreibern heilig, und wer kein Geld

bringt, hat schon am Parkplatz nichts mehr verloren, und schon gar nicht auf der Piste. Das geht dann soweit, dass Menschen, die statt dem Alpinski-Hype ein echtes Naturerlebnis suchen, plötzlich zu Störfaktoren werden. Vielleicht aus Angst, dass sich einige Alpinskifahrer von der sehr viel ruhigeren und den Liftbetreibern wenig Gewinn bringenden Sportart anstecken lassen?

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