Riester Rente


Wer sich in der heutigen Zeit nicht um eine private Altersvorsorge kümmert, der handelt sträflich fahrlässig. Gerade die staatlich geförderte Zusatzrente „Riester Rente“ ist eine gute Möglichkeit dem Lebensabend etwas beruhigter entgegenzutreten.

Die Riester-Rente, welche nach dem ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung benannt ist, ist eine vom Staat bezuschusste Form der privat finanzierten Rente. Sie erfreut sich hierzulande immer größerer Beliebtheit, über 12 Millionen Menschen in Deutschland sorgen mit ihr bereits für das Alter vor. Abschließen können sie unter anderem alle, die rentenversicherungspflichtig sind. Auch Beamte, Richter, Soldaten, Kindererziehende, Geringfügigbeschäftigte und Arbeitslose gehören zu dem Personenkreis, der unter bestimmten Umständen eine Riester-Rente abschließen kann.

Sie alle können aus einer größeren Anzahl von Produkten auswählen, wichtig ist allerdings, dass das Riester-Produkt als solches zertifiziert und damit anerkannt ist. Solche Sparformen sind beispielsweise der Bausparplan, die private Rentenversicherung, Fondssparpläne oder Pensionsfonds. Für welche dieser Riester-Möglichkeiten man sich entscheiden sollte, kann nicht allgemeingültig beantwortet werden, sondern das muss jeder der „riestern“ möchte für sich selbst entscheiden. Das Alter des Interessenten und seine Bereitschaft zum Risiko spielen dabei auch eine Rolle.

Grundsätzlich kann man jedoch sagen, dass man mit der Riester-Rente kein großes Risiko eingeht, zählt sie doch aufgrund staatlicher Vorgaben und Kontrollen zu den sicheren Anlageformen fürs Rentenalter. Gerade jüngere Menschen sollten sich rechtzeitig schlau machen und bestenfalls noch vor der Beendigung des 25.Lebensjahres eine Riester-Rente abschließen, zumal sie sich so eine Sonderbeilage von 200 Euro sichern können und durch das frühzeitige Einzahlen schöne Ergebnisse für ihre Rente erzielen können.