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Kunstschnee-Produktion wird billiger

Freitag, 3. Oktober 2008


Kunstschnee aus der schneekanoneIm Gegensatz zu den gestern beschriebenen höheren Skipasskosten sinken zurzeit die Kosten für die künstliche Beschneiung deutlich. Durch die technische Weiter- bzw. Neuentwicklung bei den Schneekanonen beträgt nämlich der Energieaufwand für den Kubikmeter Kunstschnee heute nur knapp 15 % des Energieaufwands der 80er-Jahre.

Somit kostet der Kubikmeter Kunstschnee heutzutage zwischen 2,00 Euro und 2,60 Euro im Gegensatz zu 28,- DM bis 35,- DM in der Zeit nach 1980.

Die Beschneiungskosten mittelgroßer Skigebiete betragen mittlerweile rund 20 % des Gesamtumsatzes der Skigebiete. Wenn sich die Kosten für die Beschneiung nicht so drastisch verändert hätten, so wäre eine Beschneiung in der heutigen Größenordnung wirtschaftlich gar nicht möglich.

Im Moment sind bereits 60 Prozent der 20.000 Hektar Skipisten Österreichs mit Kunstschnee-Beschneiung ausgestattet – die Tendenz steigt weiter an!

Foto: diepresse.com

Televerbier gewinnt den Swiss Mountain Award

Dienstag, 30. September 2008

PistenraupeDie Televerbier, die Mutterfirma des Skigebiets Verbier / Quatre Vallées hat mit einem neu entwickelten System das die Schneehöhe unter den Pistenraupen misst den Swiss Mountain Award 2008 gewonnen.

Durch den Einsatz des neuen, auf einem Sonargerät basierenden Systems kann der Schnee immer gleichmäßig unter der Pistenraupe verteilt werden.

Dies spart Energie und Betriebskosten und minimiert die Menge des Kunstschnees.

Gerade in einem Skigebiet wie Verbier, in dem verhältnissmässig viele kleine Felsen und Steine auf den Pisten sind wird durch den Einsatz des neuen Systems die Pistenqualität sicherlich deutlich steigen.

Eurem nächsten Verbier-Skiurlaub steht somit nichts mehr im Wege…

Foto: Kässbohrer

Neue Beschneiungsanlagen in Gstaad

Donnerstag, 25. September 2008


Kunstschnee GstaadKnapp vier Wochen ist der erste Spatenstich für die neuen Beschneiungsanlagen im Sektor Ost von Gstaad Mountain Rides nun her und die Arbeiten liegen voll im Zeitplan.

Für 7,2 Millionen Schweizer Franken (ca. 4,65 Millionen Euro) sollen 116 neue Schneelanzen entstehen die künftig 10 zusätzliche Pistenkilometer am Rinderberg, Horneggli und Hornberg beschneien sollen.

Diese Massnahme ist ein Teil des Gesamtbeschneiungskonzeptes von Gstaad Saanenland mit dem die Bergbahnen auf die veränderte Klimasituation reagieren und den Wintertourismus und den Skiurlaub in Gstaad weiter sichern wollen.

Foto: anzeigervonsaanen.ch