What about... Freestyle-Boards?
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1988 fanden drei Weltmeisterschaften statt, eine in Ennsdorf (Schweiz), eine
in Livigno (Italien) und die dritte in Breckenridge (USA). Da das Snowboarden
immer mehr Leute faszinierte und die Anzahl der Boarder sich laufend steigerte,
waren die Liftbetreiber gezwungen, ihre Pisten auch für Snowboarder zu öffnen.
Bei verschiedenen Wettkämpfen erhielten die Amerikaner ernsthafte Konkurrenz
aus Europa. Sie hatten die Gummischlaufen, die damals als Bindungen dienten,
gegen Tourenski-Bindungen getauscht und so einen Titel nach dem anderen
eingefahren.
Bei der Herstellung von Snowboards werden grundsätzlich zwischen Freestyle-, Freeride-, Carving- und Raceboards unterschieden. Die Kategorien sind dabei nicht fest voneinander getrennt, sondern gehen ineinander über. Eine Sonderstellung bei den Snowboards nimmt das Splitboard ein. Ein Splitboard ist ein teilbares Tourensnowboard.
1980 kam dann der Durchbruch unserer heutigen Snowboards. Burton, Sims und Milovich benutzen ab diesem Zeitpunkt sogenannte P-tex-Beläge für ihre Snowboards und integrierten somit erstmals Technologien aus der Skiindustrie. Diese Entwicklung war den bisherigen Snurfern weit voraus und ermöglichte eine bessere Kontrolle und neue Fahrmanöver. In diesem Jahr fängt auch Europa an, Snowboards zu produzieren. Durch den zeitlichen Vorsprung waren jene aus den USA weiter entwickelt und wurden teuer nach Europa importiert. Dennoch bekam Winterstick noch im selben Jahr finanzielle Probleme und mussten sich aus dem Geschäft zurückziehen. Gregory Stump und Warren Miller produzieren die ersten Snowboardfilme und verschafften so dem Sport eine große öffentliche Aufmerksamkeit.